Schitourengehen boomt!
Immer mehr Wintersportler wollen sich dabei aber nicht nur aufs Pistengehen beschränken (€ 14,- !!), sondern diese Sportart auch im freien Gelände abseits der Massen ausüben.
Ohne das nötige Grundwissen um die alpinen Gefahren einer winterlichen Bergwelt kann das aber schnell spannend werden.
So trafen sich 19 interessierte Teilnehmer zu einem Fortbildungskurs am Parkplatz der Bosruckhütte, um nach einem ausführlichen LVS-Check in Richtung Karleck loszustarten.

Der angekündigte Südföhn blies uns gleich mal kräftig um die Ohren, und so wurden weitere Informationen erst im windgeschützten Waldbereich weitergegeben. Hier bewährte sich, dass wir in 3 Kleingruppen mit je 2 Betreuern unterwegs waren. So konnten wir recht detailliert in aufeinanderfolgenden Stationen auf Fragen der Planung und Durchführung einer Schitour eingehen.
Der Aufstieg gestaltete sich dabei recht kurzweilig, und während wir Themen wie Tourenplanung, Gelände, Hangneigung und Schneekunde behandelten, hatten wir den Gipfel auch schon erreicht. Und da sich der Föhn glücklicherweise beruhigt hatte, war auch Zeit für eine ausgiebige Gipfelrast (inkl. Zirbengeist).

Was bei einem Schitourenkurs nicht fehlen darf, ist natürlich eine LVS-Suche. Die Schneelage war zwar nicht allzu üppig, nach etwas Suchen fand aber jede Gruppe ein passendes Gelände. Hier zeigte sich wieder wie wichtig das regelmäßige Üben einer Verschüttetensuche ist, um den Betroffenen in maximal 15 Minuten bergen zu können.
Üben für den Ernstfall – der hoffentlich nie eintritt!

Dank an das motivierte Betreuerteam!
Wolfgang Reitinger

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