06. – 08. Februar 2026

7 tapfere Schitourengeher blieben letztlich übrig von den ursprünglich 15 angemeldeten. Mit den fehlenden Aussichten auf Schnee im Vorfeld schwanden auch die Teilnehmer.
Die Erwartungen waren gleich null, zumal Renate, die schon ein paar Tage in Hüttschlag verbrachte am Donnertag die Schneelage dramatisch schilderte. Wir stellten uns also auf ein Wellnesswochenende im gemütlichen Hotel Almrösl mit seinem sympatischen Chef Markus ein.

Die Anreise mit dem Zug, einmal Umsteigen in Salzburg, ein zweites Mal in St. Johann in den Bus war wie gewohnt kurzweilig und dazu günstig. Im Bundesland Salzburg sind Öffis gratis, wenn eine Unterkunft gebucht wurde.
Die Infos von Markus bezüglich machbarer Touren waren eindeutig: Kreuzeck und Filzmooshörndl.
In dieser Reihenfolge nahmen wir die Sache in Angriff, darauf eingestellt, dass das meiste getragen werden muss und die Abfahrt eine größere Challenge als der Aufstieg darstellt.
Und dann? Bis auf ein paar Meter Schi Abschnallen beim Aufstieg gabs ausreichend Schnee mit frischem Pulver im oberen Bereich. Fand man dann noch die eine oder andere vollgewehte Rinne, konnte man schon von einer Powder Abfahrt sprechen. Während sich eine Gruppe mit dem Kreuzeckgipfel begnügte stürzten Stefan, Jakob und ich uns noch in ein Abenteuer Richtung Glingspitze und fanden lohnende Abfahrten.

Für Sonntag, Filzmooshörndl waren die Erwartungen schon höher. Und auch hier wurden wir nicht enttäuscht. Vom Gipfel fuhren wir nicht die Aufstiegsspuren ab sondern in unverspurtes Gelände Richtung Westen.
Resümee der Ausfahrt: Nicht einschüchtern lassen, nicht zuviel Wetterbericht schauen, einfach machen!
Danke den tapferen Teilnehmern: Renate Straßer, Gerald Hofer, Franz Mair, Stefan Mair, Jutta und Jakob Zauner

Gerald Zauner